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Aktuelle Veranstaltungen

26.04. / 18.45 Uhr / Hybrid

Zum Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

Bei dieser Hybrid-Veranstaltung soll es um „Tschernobyl-Erinnerungen“, aber auch um aktuelle Informationen rund um das Thema „Tschernobyl“ unter den besonderen Vorzeichen des gegenwärtigen Ukraine-Kriegs gehen.
Übersicht der Gespräche Zeitzeugengespräch
Anatolij Gubarev (Liquidator, 2022 geflüchtet aus der Ukraine) im Gespräch mit Martin Kastranek. Zeitzeugengespräch
Dr. Gilbert Sieckmann-Joucken im Videogespräch mit Alexander Nestarenko (Leiter des Instituts BELRAD, Minsk) über aktuelle Strahlenmessungen im Süden von Belarus.
Expert*innen im Gespräch
Über „Tschernobyl und die Folgen“ spricht Paul Koch mit Dr. Wolfgang Schulz (Leibniz Universität Hannover), der im Sperrgebiet radioökologische Forschungen durchführte, und mit Martin Repohl (Soziologe Universität Erfurt), der 2021 zum Thema „Tschernobyl heute – wilde Natur ohne Grenzen“ die Sommerschule in der Region Tschernobyl besuchte. Außerdem ein Gespräch mit Dr. Astrid Sahm (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund) zum „Krieg in der Ukraine – mit Blick auf den Klimaschutz und energiepolitische Folgen“. Expert*innen im Gespräch
Über „Rückschlag oder Aufschlag für die Energiewende“ sprechen Martin Kastranek und Paul Koch mit Prof. Susanne Kriemann (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Dr. Astrid Sahm und Dr. Gilbert Sieckmann-Joucken. Expert*innen im Gespräch (Teil 3) Über die „Gesellschaftliche Konsequenz des Krieges für die Ukraine und für Europa“ sprechen Martin Kastranek und Paul Koch mit Dr. Kyryl Savin (Deutsche Welle, ehem. Leiter der HBS Kiew) und Robert Sperfeld (HBS Berlin).

Rückfragen zu der Veranstaltung:
Paul Koch (paul.koch47@gmx.de, 0152-31768442)
Martin Kastranek (m.kastranek@ifd-kiel.de, 0172-4102039)

Der Präsenz-Teil findet statt am 26. April ab 19 Uhr: Heinrich Böll Stiftung Schleswig- Holstein, Weimarer Straße 6, 24106 Kiel Kiel, Haus 1 im Anscharpark

Online-Link über paul.koch47@gmx.de

27.04. | 18.00 Uhr / Audimax Lübeck

Erinnerungen unter besonderen Vorzeichen
Die Ukraine hat die Intenationale Atomenergiebehörde darüber informiert, dass sie heute jegliche Kommunikation mit dem Kernkraftwerk Tschernobyl verloren hat.
Tagesschau.de am 11. März 2022

Ein Zeitzeugengespräch mit
Anatolij Gubarev (Leiter des Liquidatorenverbands „Sojus Tschernobyl“ in Kharkov)
Alexander Nestarenko (Stralungsinstitut BELRAD in Minsk)
Dr. Kyryl Savin (Mitarbeiter der Deutschen Welle in Bonn)
Dr. Astrid Sahm (Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit)

Audimax Lübeck, Mönkhofer Weg 245, 23562 Lübeck

Veranstaltungsarchiv

Am 19.10.2021 im Studio Kino Kiel

2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch dass damit das nukleare Problem gelöst wäre, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Illusion: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten: Von 27 EU-Staaten betreiben 13 Atomkraftwerke – und der Ausbau geht weiter

Am 21.10.2021 – Offener Kanal Kiel

Im Gespräch mit Zeitzeugen aus Japan und der Ukraine sprechen wir über die Aktionswochen. Seit 10 Jahren veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein die Aktionswochen. Was bewirken sie. Unsere Gäste arbeiten seit vielen Jahren mit. Wie sehen sie die Aktionswochen hier in Deutschland und in ihren Heimatländern.

Online-Veranstaltung mit Podiumsbeiträgen, Kleingruppen-Diskussionen und Performance-Kunst rund um die Themen: Tschernobyl, Fukushima und die Folgen; Olympia Tokyo 2021; Atomausstieg und Klimadebatte; und vor allem: Wie gelingt die Energiewende?

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